"Es gibt nichts auf der Welt, das nicht tönt" , sagt Julian Sartorius. sein
Drums-Set erweitert der Berner Schlagzeuger mit ausgewählten Hölzern, Instrumenten, Cymbels, skurrilen Geräten und Alltagsgegenständen. In seinem Berner Arbeitsstudio liegen neben den Trommeln, rotierende Vibratoren, spanische Ziegenglocken, Luftschläuche, Schwirrhölzer, ein altes afrikanisches Marimba, Gummibälle, eine Shruti Box und verschiedenste Metalle herum: eine „kreative Unordnung", was das berndeutsche Wort
„Zatter" meint. In der Tradition der grossen europäischen Schlagzeuger stehend baut Julian Sartorius sein eigenes Instrumentarium. Er hat seinen höchst persönlichen Sound gefunden.
Julian Sartorius machte sich international einen Namen als Drummer bei der Sängerin Sophie Hunger, im Piano-Trio von Colin Vallon, im Quartett von Co Streiff-Russ Johnson oder in Projekten mit Shahzad Ismaily. Mit seinem ersten Soloalbum „Beat Diary", einem Klangtagebuch mit 365 Einträgen, spielte sich Julian Sartorius mitten in die Welt der Schlagzeug-Solisten.
Durch die Auseinandersetzung mit elektronischer Musik sind neue Spieltechniken und Klangwelten entstanden. „Zatter", das ohne Einsatz elektronische Effekte live eingespielt ist, führt in die phantastische Welt der Sounds, Klänge, Rhythmen - auch in ruhige, besinnliche und abstraktere Sphären.