Der Tenorsaxofonist David Murray, der Gigant des modernen Jazz, verschmilzt, was die schwarze Musik an Grossem hervorgebracht hat: Gospelsounds, Free Jazz, Afrokaribisches, Blues, Soul sowie die wunderschönen Standards des klassischen Jazz. Murrays farbenprächtige Tongebung, seine unübertroffene Intonation, sein Gespür für Swing, seine melancholischen Tönungen sowie seine improvisatorische Kraft und sein Einfallsreichtum machen ihn zu einer der wichtigsten Stimmen heutiger Musik. Sein neues Quartett, das mehrheitlich Kompositionen von ihm selbst spielt, gibt den drei jungen Musiker*innen viel Raum. «Jazz legend David Murray is back with the next generation of geniuses», schreibt die Washington Post zum neuen Quartett. Und Derek Schilling schreibt in den Liner Notes zum fantastischen Album Francesca: "David Murrays Handschrift als Komponist liegt heute in der Verbindung verschiedener Stile, deren Zusammentreffen für klangliche Überraschungen sorgt. Die spezifische Wahl dieser Stile (und der entsprechenden Metren bzw. Texturen) ist sicherlich von Bedeutung. Noch entscheidender jedoch ist die Art und Weise, wie Murray den Übergang von einem Stil zum anderen natürlich, ja sogar notwendig erscheinen lässt. Wenn man mit Leichtigkeit von Funk zu Latin-Rhythmen, vom Walzertakt zu Four-on-the-Floor, von R&B zu Free und wieder zurück wechseln kann, dann deshalb, weil Musik keine Grenzen kennt. Wenn sie richtig gespielt wird, geht sie über sich selbst hinaus, auch wenn sie die Kontinuität der Traditionen bekräftigt. Die klangliche Überraschung entsteht, wenn Musiker, im Moment, diese Einheit in der Vielfalt schmieden. Das ist das einzig Wahre." Ein Meisterwerk!