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Unabhängige Musik seit 1986.
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401: MARIE KRÜTTLI. Transparence

Intakt Recording #401 / 2023

Marie Krüttli: Piano


Ursprünglicher Preis CHF 12.00 - Ursprünglicher Preis CHF 30.00
Ursprünglicher Preis
CHF 30.00
CHF 12.00 - CHF 30.00
Aktueller Preis CHF 30.00
Format: Compact Disc
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Die junge Westschweizer Jazzpianistin Marie Krüttli hat sich in den vergangenen Jahren international mit ihrem Trio und Solo einen herausragenden Ruf erspielt. Nun legt sie mit Transparence ihr erstes Piano Solo Album vor. Nach einer klassischen Ausbildung, begann sie sich immer mehr für andere musikalischen Ausdrucksformen zu interessieren; insbesondere für den Jazz, in dem sie eine Musik entdeckte, die eine andere Körperlichkeit und Intuition zulässt. Krütt- lis Musik verfolgt einen intuitiven Ansatz, besticht durch ein breites harmonisches Vokabular und rhythmische Finesse. Jordannah Elizabeth nennt Krüttli in den liner notes eine «junge Visionärin und eine der führenden europäischen Jazzpianistinnen, die mit ihren berührenden, eindringlichen Kompositionen in der Jazzszene Aufsehen erregt.»

Album Credits

Cover art and graphic design: Fiona Ryan
Liner notes: Jordannah Elizabeth
Photos: Palma Fiacco

All compositions by Marie Krüttli. Recorded October 1, 2022, at Gebrüder Bachmann, Wetzikon, by Michael Brändli. Mixed November 27, 2022 at Hardstudios Winterthur by Michael Brändli, Marie Krüttli and Anja Illmaier. Produced by Marie Krüttli and Intakt Records. Published by Intakt Records.

Customer Reviews

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Jazzthetik Magazin
Jazzthetik Magazin

Alex Bayer, in Nürnberg zu Hause, ist Autodidakt am Bass - ein Musiker mit Eigensinn. Für sein Quartettalbum A Slight Change of Plans nahm er sich ausgerechnet die Platte Turning Point des Pianisten Paul Bley als stilistischen Bezugspunkt sie entstand schon in den 60er Jahren. Mit Bill Elgart (dr), der auf Bleys Platte bereits in zwei Stücken mitspielte, hat Bayer sogar ein vitales Bindeglied in der eigenen Band (der andere Drummer auf der Bley-Platte, Paul Motian, ist bei Bayer immerhin mit der Komposition „It Should've Happened a Long Time Ago" vertreten.) Der Amerikaner Loren Stillman (as) quasi als eleganter John Gilmore 2.0 - und Max Arsava (p) quasi in der Paul-Bley-Rolle vervollständigen Bayers Quartett. Die sieben Stücke, die mit wechselnden harmonischen Deutungen und Beleuchtungen spielen, sind kunstvolle poetische Grenz-gänge zwischen Time und No Time. Aus zündenden Themen wie „Granular" und „Blam" holt sich die Improvisation ihren Start-Impuls, ihren musikalischen Atem. Bill Elgart (82) mit seinem dicht-dynamischen Schlagzeugspiel liefert dabei kleine Meisterwerke ab.

Nach dem Piano-Soloalbum Transparence kehrt Ma-rie Krüttli mit Scoria zum Pianotrio-Format zurück -zusammen mit dem bewährten Lukas Traxel (b) und dem Neumitglied Gautier Garrigue (dr). Die unerschrockene Schweizerin, die in Berlin lebt, llebt am Instrument abenteuerliche Akkordfolgen, lyrisch-sparsame Momente und dichte Pianistik gleichermaßen. Unter ihren 13 Trio-Miniaturen sind mitreißende, rhythmische Themen (Thinky Hearts", „Balthazard"), aber auch ungewöhnliche Klangbilder, insistierende Motivbildungen oder kontrastreiche mehrteilige Stücke. Das evoziert - gerade in der Abwechslung - starke Visionen filmischer, aber auch philosophischer Art. Die Schweizerin ist eben mehr als nur eine interessante Pianistin auch das Studio und der Produktionsprozess werden von ihr kreativ eingesetzt. Mehrfach ist der Klavierklang hier nachträglich verfremdet. Sie lege Wert auf „Vibe und Klanglandschaft", sagt Krüttli. Der Pianist Micah Thomas (27) zielt dagegen mehr aufs Große. Sein Werk Mountains konzipierte er für die New Yor-ker Jazz Gallery - das Album ist ein Zusammenschnitt aus zwei Aufführungen dort vom Juni 2023. Thomas unterteilt die Musik in zwölf Stücke, die aber ineinander übergehen und nicht immer als Einheit einleuchten. Neben Kanoa Mendenhall (b) und Kweku Sumbry (dr) gehörten in dem angesehenen Konzertort gleich vier namhafte Bläser zu seiner Band: Immanuel Wilkins (as), Nicole Glover (ts), Adam O'Farrill (tp) und Caleb Smith (tb). Für diese Könner schuf Thomas ein kunstvolles Geflecht aus Satzspiel-Momenten, Einzelstimmen und improvisierten Freiräumen, konzentriert und chromatisch. Da gibt es kleine Bläserminiaturen, Oldtime- oder Fanfaren-Episoden, Free-Ausbrüche, halb improvisierte Kollektive, pastellene Kostbarkeiten und. auch Solisten-Features für Po-saune oder Altsax. Eingestreut in das mehr als 70-minütige Opus magnum sind außerdem

E
Eric Therer
Jazz Mania

Jeune pianiste prometteuse, Marie Krüttli a quitté sa Suisse natale depuis plusieurs années déjà pour s’établir à Berlin. Non pas qu’elle ait coupé les liens avec son pays, que du contraire. Ainsi ce disque a-t-il été enregistré, mixé et mastérisé en Suisse, tandis que c’est sur le label Intakt qu’il est édité. L’année dernière, elle avait réalisé « Transparence », un enregistrement pour piano solo. Parallèlement, elle a joué avec le saxophoniste Ganesh Geymeier et elle garde sous le manteau un projet en quintet. « Scoria » la voit évoluer en trio aux côtés du bassiste Lukas Traxel, un collaborateur et complice de longue date, et du batteur Gautier Garrigue. C’est le troisième album de son trio, mais le premier réalisé avec Garrigue. Une grosse douzaine de compositions assez concises et compactes où le piano règne en maître, mais non en despote. Un jeu alerte, tout en finesse et en adresse, quelque peu sublimé par le travail de production en studio. On retiendra la « Berceuse Honnête”, déclinée en deux parties, le trépidant « Rewire », « My Lovely Brain » pour sa cadence groovy et l’élégiaque « Watered – The Original » pour sa mélodie imparable. Marie revendique ses influences musicales plurielles : le jazz bien sûr, mais aussi le hip-hop et Meshell Ndegeocello. Hâte de la voir et de l’écouter en Belgique!

https://jazzmania.be/marie-kruttli-trio-scoria/

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