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450+ Aufnahmen ∙ 40 Jahre Jazzgeschichte∙ 1986 - 2026
450+ Aufnahmen ∙ 40 Jahre Jazzgeschichte∙ 1986 - 2026

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456: IRÈNE SCHWEIZER. Prelude to a Kiss and More

Intakt Recording #456 / 2026

Irène Schweizer: Piano

Recorded live on February 1, 1986, at Volkshaus Zürich.

Ursprünglicher Preis CHF 12.00 - Ursprünglicher Preis CHF 30.00
Ursprünglicher Preis
CHF 30.00
CHF 12.00 - CHF 30.00
Aktueller Preis CHF 30.00
Format: Compact Disc
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Die Erstveröffentlichung des Piano Solo-Konzerts mit dem Titel Prelude to a Kiss and More zeigt Irène Schweizer auf der Höhe ihres Könnens. Mit ihrer Ausgelassenheit, ihrem improvisatorischen Können, ihrem kraftvollen Touch und ihrem Stilgefühl dokumentiert die Platte einen Klimax im Schaffen der Pianistin. Und mit dem starken Bezug zur Jazzgeschichte setzt das Album einen wichtigen Akzent in ihrer Piano-Solo-Diskografie. Zurückgekehrt von einem halbjährigen Aufenthalt in New York, machte Irène Schweizer 1986 in Zürich mit dieser Performance eine Liebeserklärung an die afrikanisch-amerikanische Kultur. Neben ihren eigenen Stücken spielte sie Jazzstandards von Thelonious Monk, Ornette Coleman und Duke Ellington. Der Posaunist und Professor an der New Yorker Columbia University George Lewis hat die Zürcher Pianistin eine «Afrodiasporic musician» genannt, eine «post-European». Dieses Album zeigt, dass es für Irène Schweizer keine Grenzen zwischen Jazztradition, südafrikanischer Inspiration, Freejazz und europäisch geprägter Improvisation gab. Mit der physischen Wucht des Moments, die keine andere Kunstform so sehr erreicht wie die freie Improvisation, gibt Irène Schweizer nach der Rückkehr aus den USA ihrem Lebensgefühl Ausdruck. Diese grosse Soloaufnahme, aufgenommen 1986 im Gründungsjahr von Intakt Records, erscheint zur Feier des 40-jährigen Jubiläums des Zürcher Labels.

Album Credits

Cover art: Rosina Kuhn
Graphic Design: Paul Bieri
Photo: Gertrud Vogler, Volkshaus Zürich, 1986 Liner notes: Patrik Landolt

Live recorded on February 1, 1986, at Volkshaus Zürich. Recording produced by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 1986. Licenced by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 2026. CD produced by Intakt Records. Recording engineer: Peter Pfister. Mixed and mastered February 2026 by Michael Brändli at Hardstudios Winterthur. Concert organised by Fabrikjazz and Lis Horak.

Music of Irène Schweizer published by Intakt Records. Intakt Records, P.O. Box, 8024 Zürich, Switzerland.

Thanks to the Friends of Irène Schweizer and the Robert D. Bielecki Foundation for their support!


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M
Manfred Papst
NZZ am Sonntag

Zurück aus New York

Die Jazzpianistin Irène Schweizer (1941–2024) betrachtete ihr Schaffen bemerkenswert nüchtern. Nicht jeder Furz von ihr müsse dokumentiert werden, meinte die gebürtige Schaffhauserin. Ihrem Verdikt fielen selbst grossartige Aufnahmen zum Opfer, etwa ihr Solokonzert vom 21. 2. 1986 im Volkshaus Zürich, das hier erstmals erscheint. Die Musikerin war gerade von einem halbjährigen Aufenthalt in New York zurück, sprudelte vor Ideen und Energie. In ihrem Set verband sie Free Jazz und südafrikanische Patterns mit Hommagen an Thelonious Monk und Duke Ellington. Quirliger als hier hat man die bedeutendste Schweizer Jazzmusikerin nie erlebt. (pap.)

M
Michael Rüsenberg
Jazz City

Irène Schweizer. Hören!

Man möchte nach dem Neu-Deutschen „Public Viewing“ (im Original-Englischen die öffentliche Leichenschau) voller Vorfreude von „Public Listening“ sprechen - wäre dieses schöne Wort nicht vor Jahrhunderten schon geschluckt worden von dem kalten Begriff „Das Konzert“.
Also ziehen wir doch lieber die fünfziger Jahre heran, als Platten rar waren, Jazzfans aber nicht. Sie trafen sich, sie hörten, und sie redeten darüber.

So wie am Dienstag, 18. August 2026 18 Uhr im Breitingersaal, im Kulturhaus Helferei zu Zürich.
„Die Freund*innen von Irène Schweizer und Intakt Records laden ein zu einer öffentlichen Hörsession der CD“.
An diesem Tag erscheint das erste Album posthum von Irène Schweizer (1941-2024), „Prelude to a Kiss and more“, live mitgeschnitten am 1. Februar 1986 im Volkshaus Zürich.
„Statt eines festgelegten Eintrittspreises bitten wir per Kollekte um einen Unkostenbeitrag. Die CD liegt zum Verkauf auf“.
Man möchte aus dem Nachbarland den Hut ziehen gen Süden und rufen:
„Eine schöne Form des Erinnerns!“

https://www.jazzcity.de/index.php/live